APEX Legends – Analyse

APEX Legends – Analyse

Am 4. Februar diesen Jahres, veröffentlichte Electronic Arts das Free-to-Play Battle Royale Game. Der von Respawn Entertainment entwickelte Shooter soll 30 Jahre nach dem zweiten Titanfall Teil spielen.

Apex Legends war das erste Battle Royale Game, welches das „Respawnen“ von bereits gefallenen Spielern ermöglicht. Zudem zeichnet es sich durch die Auswahl von mittlerweile neun verschiedenen Legends aus, die man spielen kann. Diese besitzen sowohl zwei aktive, als auch eine passive Fähigkeit und sind in den Kategorien defensiv, offensiv und unterstützend unterteilt.

Top oder Flop?

Nach dem Release verzeichnete Apex Legends innerhalb vier Wochen 50 Millionen registrierte Spieler – ein Rekord. Damit legte das neue Battle Royale Game einen besseren Start als der aktuell größte Konkurrent Fortnite hin. Dies zeichnete sich auch auf Twitch ab, wie in der Grafik zu sehen ist.

Die Entwickler versuchten so schnell es ging den Wünschen der Spieler nachzugehen, nerften zum Beispiel zu starke Waffen. Ein Großteil der Spieler wünschen sich noch immer den Solo- und Duo-Modus, da aktuell nur zu dritt im Squad gespielt werden kann. Mit Season 2 kam der sogenannte Ranked Modus und damit starke Serverprobleme, die bereits bei bisherigen EA Spielen aufgetreten sind. Im Großen und Ganzen konnte Apex Legends den Hype nicht beibehalten und verlor viele Spieler. Sogar die Aktien von Electronic Arts sanken mit dem Start der Season 2.

Meinung der Redaktion:

Meiner Meinung nach hat Apex Legends sehr viel Potenzial was die Entwickler aber auch noch nutzen werden. Gerade jetzt in der Zweiten Saison mit den täglichen und wöchentlichen Aufgaben sowie der Ranked Modus und das Ändern der Map bringen viel Abwechslung in das Spiel hinein. Des Weiteren finde ich es nicht einmal schlimm, dass es keinen Solo Modus gibt, da für mich Apex Legends ein Team spiel ist.  Alle Charaktere haben verschiedene Fähigkeiten und wenn wir mal ehrlich sind, ein Solo Modus mit 60 Pathfindern auf der Map würde auch keinen Spaß machen. Viel schöner würde ich es persönlich erst einmal finden, wenn die Entwickler sich darauf konzentrieren, dass die Server stabil bleiben.

André Menzel
– Redakteur & Multigaming Manager