HegerSoft | “Follow JC Go” — Vatikan klont Pokemon Go App
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Follow JC Go” — Vatikan klont Pokemon Go App

Follow JC Go” — Vatikan klont Pokemon Go App





Der Hype um Poke­mon Go ist zwar etwas abge­flacht, den­noch zählt die App meh­re­re Mil­lio­nen Nut­zer. Um ein Stück vom Kuchen abzu­ha­ben, ver­öf­fent­lich­te der Vati­kan einen Klon der App, in dem du Hei­li­ge fan­gen musst.

Hast du dann einen Hei­li­gen gefan­gen, bekommst du die­sen groß ange­zeigt und musst Fra­gen beant­wor­ten. Erst dann wird er dei­nem “e-Team” (Evan­ge­li­sa­ti­ons­team) hin­zu­ge­fügt. Das “e-Team” soll dir dann bei wei­te­ren Auf­ga­ben zur Sei­te ste­hen.

Genau­so wie “Poke­mon Go” nutzt “Fol­low JC Go” das Geo­caching, um den Stand­ort des Spie­lers und der Figu­ren zu bestim­men. Die Umge­bung wird somit ins Spiel ein­be­zo­gen und man kann es welt­weit spie­len. Läufst du als Spie­ler an einer Kir­che vor­bei, wird es Extra­auf­ga­ben geben. Zum Bei­spiel “Spre­che ein Gebet”. Erfüllst du die Auf­ga­be (wie auch immer die das nach­voll­zie­hen wol­len…) wirst du mit “Dena­ri­os” belohnt, die man dann für wohl­tä­ti­ge Zwe­cke spen­den kann.

Klei­ne Rand-Infor­ma­tio­nen:

Die App­ent­wick­lung kos­te­te 500.000 Dol­lar und wur­de von Spon­so­ren und pri­va­ten Spen­dern finan­ziert. Ins­ge­samt 43 Desi­gner, Theo­lo­gen, Bibel­wis­sen­schaft­ler, Kir­chen­his­to­ri­ker und Inge­nieu­re arbei­te­ten 2 Jah­re lang in ins­ge­samt 32.000 Stun­den an der App.

Momen­tan gibt es die App lei­der nur auf Spa­nisch, aber die wei­te­ren Sprach­aus­ga­ben sei­en schon in der Ent­wick­lung.

Bemer­kung vom Redak­teur:
“Es ging ein­fach nicht anders. Die­se News muss­te erstellt wer­den, weil es auf so vie­le Arten skur­ril erscheint. Als ich von der App erfah­ren habe, muss­te ich herz­lich lachen. Ich sel­ber bin Athe­ist, aber mache mich kei­nes­wegs über die App oder den Glau­ben lus­tig. Die Idee fin­de ich aus mei­ner Per­spek­ti­ve sogar eine super Sache, aber dann kom­men die Erin­ne­run­gen von Schlag­zei­len in den Sinn “pädo­phi­le Pries­ter”, “sexu­el­ler Miss­brauch in römisch-katho­li­schen Kir­chen” uvm.
Wären die­se all­ge­gen­wär­ti­gen Vor­wür­fe nicht vor­han­den, müss­te man auch nicht schmun­zeln, dass sich unter ande­rem Kin­der nun auf die Suche nach Hei­li­gen machen. So hat es aber einen faden Bei­geschmack, dass hin­ter Büschen nun Pries­ter dar­auf war­ten gefan­gen zu wer­den.

Schätzt bit­te selbst den Nähr­wert der App ab. Seid ihr so wie ich ein Athe­ist, dann wer­det ihr die App wahr­schein­lich eh nicht anrüh­ren. Eine News war es aber auf jeden Fall wert.”

Euer Redak­teur

Ste­phan















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