Hardware News 30.07.2019

Hardware News 30.07.2019

Apple Mitarbeiter hören mit!

Nutzer von Apples iOS können offiziell nur verhindern, dass Mitarbeiter des Unternehmens per Siri aufgenommene Gespräche mithören, wenn sie die Sprachassistentin komplett deaktivieren. Mittlerweile gibt es aber einen Trick, mit dem sich die Software trotzdem weiter nutzen lässt, auch wenn man die Analyse der Gesprächsmitschnitte verhindern möchte.

Der Digitalforensiker Jan Kaiser veröffentlichte auf Twitter einen Link zu einem iOS-Konfigurationsprofil:

„Nowhere in the reporting about contractors listening to Siri requests have I seen a guide how to disable this. The piece by Guardian says it is not possible to opt-out, and all following publications are repeating the same error. This is how: https://github.com/jankais3r/Siri-NoLoggingPLS U’re welcome”

Radeon RX 5700 (XT)

Noch am 5. Juli lag die offizielle Preisempfehlung für die Radeon RX 5700 XT bei 449 US-Dollar (vermutlich ca. 469 Euro), für die RX 5700 bei 379 US-Dollar (ca. 399 Euro).Aufgrund der wenige Tage zuvor bekanntgegebenen Preise für Nvidias RTX-2000-Super und dem damit steigenden Wettbewerbsdruck verkündete AMD nur einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart Preissenkungen: Die Radeon RX 5700 XT wurde um 50 US-Dollar, auf 399 US-Dollar (419 Euro), die RX 5700 um 30 US-Dollar, auf 349 US-Dollar (369 Euro) reduziert – die RX 5700 XT 50th Anniversary Edition wurde ebenfalls um 50 US-Dollar im Preis gesenkt und kostete nun 449 US-Dollar statt wie bis dahin 499 US-Dollar.

Neue 5G-Smartphones

Der neue Mobilfunktstandard 5G ist noch nicht lange verfügbar. Aktuell haben Kunden deshalb bei 5G-fähigen Smartphones noch wenig Auswahl. Das könnte sich allerdings bald ändern.

Sowohl Samsung als auch Apple arbeiten offenbar (und wenig überraschend) an weiteren 5G-Geräten. Wie Wccftech berichtet, sind zwei Wochen vor der offiziellen Präsentation der neuen Samsung Galaxy Note 10 Smartphones neue Details zum Galaxy Note 10 5G in der Datenbank der US-Behörde FCC (Federal Communications Commission) aufgetaucht.

Die Blaupausen aus dem Leak der FCC zeigen, dass Samsung im Galaxy Note 10 5G drei Antennen verbaut, die sich mit dem Mobilfunknetz verbinden. Damit besitzt das Note 10 5G eine Antenne mehr als das Galaxy S10 5G, Samsungs erstes 5G-Smartphone.

Das Galaxy Note 10 5G wird voraussichtlich in zwei Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt und noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Milliarden-Deal mit Apple

Zusammen mit den Quartalszahlen hat Intel eine Bombe platzen lassen. Für eine Milliarde US-Dollar hat der Technikriese seine 5G-Modem-Sparte an Apple verkauft.

Der Verkauf beinhaltet Intels Funktechnik-Patente, Equipment, Mietverträge und die 2.200 Mitarbeiter, die allesamt von Apple übernommen werden sollen. Bis zum Ende des Jahres soll der Verkauf abgewickelt sein.

Intel konzentriert sich auf 5G-Infrastruktur

Ganz aus dem 5G-Geschäft raus ist Intel damit aber nicht. Im Bereich der 5G-Infrastruktur darf und will Intel weiterarbeiten. »Die Vereinbarung erlaubt uns weiter, Technik für die 5G-Netzwerke zu entwickeln«, so Intel CEO Bob Swan.

Gleichzeitig darf Intel auch weiterhin neue Modems rausbringen, sofern diese nicht für Smartphones gedacht sind. Autonome Fahrzeuge, klassische PCs oder das Internet der Dinge dürfen weiterhin mit Modems von der US-Technikschmiede ausgestattet werden.

Neue Ryzen-3000-CPUs

Mit  Ryzen 3000 feiert AMD derzeit große Erfolge. Bislang gibt es sechs Desktop-Modelle: vom Ryzen 5 3600 bis hin zum noch nicht verfügbaren, aber bereits vorgestellten 16-Kern-Flaggschiff Ryzen 9 3950X.

Bei der Eurasian Economic Commission (EEC) sind nun eine ganze Reihe weiterer, bisher unveröffentlichte Prozessoren der dritten Ryzen-Generation aufgeführt. Die Non-X- und Pro-Varianten könnten Preislücken schließen und das Line-Up komplettieren.

Tragbare Klimaanlage

Mit dem Reon Pocket sollen auch die immer heißer werdenden Sommer erträglich bleiben. Noch sind die Crowdfunding-Ziele zwar nicht erreicht, aber die Chancen stehen gut, schon 2020 ein »Klimashirt« tragen zu können – zumindest in Japan.

Gegen Überhitzung – Wassergekühlte M.2-SSD erschienen

M.2-SSDs sind schnell, klein und werden direkt auf dem Mainboard verbaut. Das sind einige der Vorteile der kleinen Speicherchips. Doch bei hohen Datenraten kann es zu Temperaturproblemen und einer Tempodrosselung kommen. Einige Mainboards bieten daher bereits eingebaute, passive Kühlsysteme für M.2-Slots.

Der SSD-Hersteller Team Group geht noch einen Schritt weiter, und zwar mit einem autarken Kühlsystem mittels Flüssigkeit, das die Temperatur laut Herstellerangaben um bis zu 10 Grad verringert – allerdings nur im Vergleich zu einem Modell ganz ohne Kühlkörper.

Kühlblöcke für M.2-SSDs von Drittanbietern, die in einen bestehenden Kreislauf einer Wasserkühlung eingebunden werden können, gibt es schon länger. Der Ansatz von Team Group ist dagegen neu. Der Hersteller weist darauf hin, dass die Nutzung von normalem oder destilliertem Wasser die Effizienz des Kühlsystems beeinträchtigen und daher nur das eigens angebotene Spezialkühlmittel verwendet werden sollte.

Quelle: www.gamestar.de

Euer eSports-Manager

Christopher